verrückter Lieblingshund 

Oft - vorallem in den vergangenen Monaten - habe ich herzlich gelacht. Ella ist einfach kein gewöhnlicher Hund. Dabei kommt sie auf die besten Ideen während unserer Spaziergänge. 

 

 

Im Herbst, nachdem die Felder abgemäht waren und auf dem Acker noch ein paar Stoppeln standen, war Ella voller Tatendrang und Kraft morgens. Sie war fest davon überzeugt, diese Getreidestoppel herauszuziehen. Ich kam mir vor, wie bei der Geschichte mit der Mohrrübe, wo nach und nach immer mehr helfen kommen und dann endlich die Rübe herausziehen. Für Ella kam dieses Happy End aber leider nicht. Sie zerrte an dem Feldstoppel und bewegte sich im Kreis. Das sah einfach zu herrlich aus.

 

Anderes Beispiel: Ella geht im Sommer gerne ins Wasser, wenn es warm draußen ist. Aber nur kurz abkühlen. Bis zum Bauch reingehen, reicht locker. Ich muss sagen da sind wir uns ähnlich. Es kann draußen noch so warm sein, am Bauch ist das Wasser doch recht kalt. Ich kann es also wirklich nachvollziehen. Doch dann sind da diese regnerischen Tage draußen. Die Pfützen werden immer größer und sie geht nicht in den See, um sich die Füße abzukühlen. Aber es ist doch extrem cool, so durch die Pfützen zu laufen und dabei einfach noch ein paar "Fake-Punkte" zu kreieren. Vielleicht danach noch eine Runde übers Feld, damit wir noch ein paar andere Farben dabei haben. Hach ja, da hat sie einfach ihr eigenes Schönheitsritual...

 

Auch bei Stöckchen und Ästen hat Ella ganz besondere Vorlieben. Kein Stock ist groß genug für sie (ist bei anderen Hundetieren übrigens genauso ;) ). Noch besser sind die Stöckchen, die womöglich auch noch Blätter haben. Das raschelt dann so schön. 

 

Aber zu Hause ist sie immer eine ganz Brave, folgt mir auf Schritt und Tritt, schläft nach dem Sandmann ein und ist ein ganz persönlicher Wecker mit Weckfunktion - kuschelig wie eh und je. 

 

Sie bringt mich einfach zum Lachen mit ihren verrückten Aktionen, und deshalb liebe ich dieses kleine Ding so!

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