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Was wir von unseren Hunden lernen können

Ständig sind wir dabei unseren Hunden etwas Neues beizubringen: „Zieh nicht an der Leine“, Hier ist dein Platz“, „Sitz! Platz! Gib Pfote!“, „Ran“ - und ich bin mir sicher, dass das noch gar nicht alles war. Wir probieren den Hund so zu Formen, wie wir ihn gerne hätten und das schlimme dabei ist, wenn das nicht klappt, dann geraten wir so richtig in Rage. Warum versteht er das denn bloß nicht? Eigentlich ist er doch so schlau", denken wir dann. Mit immer mehr Unmut probieren wir , dem Hund etwas zu lernen und an einem Punkt hören wir dann doch mit dem Gedanken: „Das hat jetzt keinen Zweck“ auf. 

Ich möchte das Ganze einmal umdrehen, denn es gibt so Einiges, was wir von unseren Hunden lernen können. Es fängt damit an, dass er uns in der Regel eine Verhaltensweise nicht aufzwingen möchte, so wie wir es bei im versuchen. In bestimmten Situationen probieren Hunde uns sogar auf unser Verhalten aufmerksam zu machen. Vielleicht hat dein Hund nämlich gar kein Problem mit Hundebegegnungen, sondern du? Vielleicht kommst du nie zur Ruhe und dein Hunde läuft deshalb den ganzen Tag aufgescheucht durch die Wohnung anstatt in seinem Körbchen zu liegen und zu schlafen. Hast du schonmal darüber nachgedacht? Hunde versuchen häufig unser Verhalten zu spiegeln, in der Hoffnung, dass wir sie verstehen. 

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In Tschechien sagt man Dalmatin...

… zum Dalmatiner. Das habe ich von unserem Kurstrainer gelernt. 

Wir sind wieder zurück von unserem Kurztrip in Marienbad in Tschechien. Schön und entspannt war es. Wir hatten ein tolles Hotel mit super freundlichem Personal, gutem Essen, ganz viel Wellness und vor allem eines gutes Wetter. 

 

 

Auf dem Weg nach Tschechien haben wir unser Wochenende noch bei meiner Oma verbracht. Als ich vergangenen Freitag zu packen anfing, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, was ich eigentlich alles einpacken musste. Badesachen für das Spa, Sportsachen für das Fitnessstudio, wetterfeste Klamotten für meinen Walkingkurs, möglichst bequeme Sachen für das Autogene Training und dann noch eine Kuscheldecke - und da rede ich nur von den Sachen, die ich für unser Programm brauchte. Selbstverständlich noch ein paar Decken, Futter, Spielzeug, usw. für Ella. Es kam wirklich einiges zusammen, weshalb ich froh war, dass ich alles im Auto unterbringen konnte. Viel Platz für einen dritten Mitreisenden hatten wir allerdings nicht mehr.

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Ohne Dalmatiner - ohne mich

Hunde sind einfach eine tolle Bereicherung in unserem Leben. Man sieht die Welt mit ganz anderen Augen ist verbundener zu Natur und Umwelt und meistens dreht sich die Erde eigentlich nur um eines: den Vierbeiner. Doch zu Anfang steht immer die Frage nach dem: Welche Rasse passt eigentlich am Besten zu uns/mir?

Da werden die unterschiedlichsten Wege gegangen. Die einen gehen ins Tierheim, die anderen lesen erst einmal ein Buch, in dem verschiedene Hunderassen vorgestellt werden. Wiederum andere Träumen schon ihr ganzes Leben lang von genau DIESER Hunderasse oder JENEM Hund aus dem Tierschutz. Die Wege auf den Vierbeiner zu kommen sind verschieden.

 

Ich möchte in diesem Artikel ein bisschen näher bringen, wie wir auf den Dalmatiner gekommen sind und wie ich persönlich die Rasse einschätze. Das alles basiert natürlich auf den Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe. 

Es war einmal im Jahr 2002: Eine junge Familie wollte sich durch ein Haustier komplettieren. Die kleine Tochter gerade 6 Jahre alt und eingeschult. Sie schwärmte vom  Film 101 Dalmatiner, wie so ziemlich jedes Kind in diesen Jahren. Dennoch war die Auswahl möglicher Hunderassen natürlich viel größer. Ein Rhodesian Ridgeback oder ein Weimeraner hätten ebenfalls gute Chancen gehabt, bei der Familie einzuziehen. Zu Besuch bei einer Dalmatinerzüchterin, die gerade Welpen hatte und ein quengelndes Kind später, dass es ausgerechnet auf den Welpen abgesehen hatten, der noch keine Familie gefunden hatte, zog kurz vor Weihnachten 2002 der erste Dalmatiner in der Familie ein.

 

 

Jetzt - 16 Jahre später - ist unsere Familie rapide gewachsen. Aus dem kleinen Mädchen von früher, ist eine eigenständige Dalmatinerhalterin geworden. Ebenso wohnen nun auch bei den Eltern wieder zwei Dalmatiner. 

 

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Ausflug der besonderen Art [Ella schreibt...]

Hey Leute, heute darf ich mal wieder in die Tasten hauen und ich muss euch was erzählen. Neuerdings muss ich nicht mehr zuhause bleiben, wenn Frauchen mal wieder die Tür hinter sich zumacht. Ich darf mitkommen und wir machen die Tür gemeinsam zu. Dann ist halt mal niemand Zuhause und hält die Stellung, aber vielleicht hilft ich mein Spielzeug, dass zum Angriff übergeht, wenn Eindringlinge die Tür öffnen. 

Auf jeden Fall gehen wir dann immer zu diesem Teil mit den vier Rollen und dann hui springe ich erwartungsvoll in die Tasche hinten und Frauchen krabbelt vorne rein. Dann geht es los. Auf dem Weg sitze ich viel und schaue, was da draußen so los ist. Irgendwann halten wir an – und zwar endgültig und nicht so wie sonst anhalten, weiter, anhalten, weiter. Dazu wechselt auch immer das Licht mal zu Grasgrün und dann wieder zu einem Dunkelrot. 

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Ella. Ein Hund für's Leben [Buchempfehlung]

 

 

Schon so lange hatte ich mir vorgenommen, diesen Blogartikel zu schreiben. Das Problem dabei war allerdings, dass ich dafür etwas mehr tun musste, als nur meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich habe schon vor etwas längerer Zeit ein Buch geschenkt bekommen, dass wohl besser in mein Leben nicht hätte passen können. Eine bekannte Dalmatinerfreundin machte mich darauf aufmerksam, dass dieses Schriftstück genau für mich geschrieben wurde. Es handelt sich um das Buch „Ella - ein Hund fürs Leben“. Wie sollte es anders sein, das Cover ziert ein süßer Dalmatinerwelpe. 

 

 

Bei genauerer Überlegung fiel mir gerade ein, dass ich das Buch vor 2 Jahren zum Nikolaus bekommen hatte. Öde BWL Literatur und Manuskripte hielten mich allerdings davon ab, das Buch zu lesen. Jetzt, wo ich von BWL erstmal ein bisschen Ruhe habe, nahm ich mir also dieses Buch. Nach einigen Seiten hatte mich der Autor Daniel Wichmann bereits auf seiner Seite:                                                          *

 

 

 

Um die Beziehung zwischen ihm und seiner Partnerin Lina zu retten, beschließt er einen Hund zu kaufen. Das Problem allerdings ist, dass Daniel Angst vor Hunden hat und es nur Lina zu Liebe tut. Als der Welpe "Ella" dann endlich in der Berliner Wohnung der beiden einzieht, ist das Chaos perfekt. Immerhin ist Daniel als Student den ganzen Tag zuhause und Lina arbeitet. Dann gibt es da auch noch ein befreundetes Vorzeige-Pärchen, dass ebenfalls einen Hund hat, der super hört. Das komplette Gegenteil von der kleinen Ella.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf als Lina nach Hamburg versetzt wird und Daniel endlich einen Volontariatsplatz bekommt. Ella ist nun allein zuhause und das nicht gerade zur Freude der Nachbarn. 

 

 

Ich möchte nicht zu viel verraten, denn die drei erwarten immer wieder neue Herausforderungen. Ich muss gestehen die Ella, die Daniel Wichmann in seinem Buch beschreibt, hat sehr viel Ähnlichkeit mit meiner Ella. Weshalb ich sehr viel zu schmunzeln hatte. Aber ich bin mir sicher, dass auch Leser, die meine Ella nicht kennen, herzhaft lachen können. Ich möchte nur kurz eine Anekdote zum Besten geben: das WLAN Passwort von Daniel und Lina lautet EllaPropeller. Ich habe Tränen in den Augen gehabt vor lachen. 

 

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