Wir packen unsere Tasche für die Ausstellung und nehmen mit...

Es ist wieder soweit!  Am Sonntag geht es für Ella und mich nach Polen. Genauer gesagt nach Legnickie Pole zur Nationalen Hundeausstellung. Warum wir nach Polen fahren? Das ist eine lange Geschichte. Also machen wir’s kurz: Ella hat bereits eine Anwartschaft auf den Polnischen Champion und braucht nun noch zwei weitere, um den Champion zu komplettieren. Also versuchen wir unser Glück am Wochenende. Ellas Züchterin wird auch dort sein und wir werden ein paar schöne Stunden zusammen verbringen.

 

Und bei so einer Ausstellung gibt es neben Ella, noch ziemlich viele andere Dinge, an die ich denken muss.

 

  • der Impfausweis.

Ohne den kommen wir sonst nämlich nicht auf das Ausstellungsgelände. Natürlich reicht der bloße Impfausweis an sich nicht. Der Hund muss eine gültige Tollwutschutzimpfung besitzen, welche in dem Ausweis auch eingetragen wurde.

 

  • die Ahnentafel.

Die Ahnentafel berechtigt den Hund, auf den vom VDH (oder im Namen des VDHs) ausgerichteten Ausstellungen, auch tatsächlich anzumelden. Häufig muss sie bei der Abholung der Startnummer im Ring vorgezeigt werden.

 

 

  • eine Decke/Hundebox.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ella für eine Rückzugsmöglichkeit auf einer Ausstellung sehr dankbar ist. Sie hat eine Hundebox, an der ich einige Seitenfenster auch verdunkeln kann. Das schöne, an so einer Box ist, dass ich nicht die ganze Zeit Acht auf den Hund geben muss und mich auch mal ein paar Schritte entfernen kann. Bei einer Decke ist das schon etwas schwieriger und andere Hunde könnten permanent, auch wenn sie an der Leine sind, an Ella herankommen.

  • einen Stuhl.

Sitzgelegenheiten für den Zweibeiner sind manchmal auch nicht verkehrt. So ein Ausstellungstag kann sich ganz schön in die Länge ziehen und da kann ich mich auf meinem Campingstuhl entspannt zurücklehnen und dem Treiben im Ring zuschauen (vor allem, weil wir seit Ella in der offenen Klasse startet, die letzte Gruppe des Tages sind, die in den Ring muss).

 

  • eine Showleine.

Eine äh was? Was zum Kuckuck ist eine Showleine? Am Anfang hatte ich ein dickes Fragezeichen im Gesicht. Als wir mit Ausstellung anfingen und meine Mutter eine Showleine aus der Tierhandlung mitbrachte, fand ich das zum Anfang ziemlich komisch. Diese Showleine sah aus wie ein 3m Schnürsenkel, mit der wir unseren Hund präsentieren sollten. Zum Glück haben wir schnell herausgefunden, dass dieser Schnürsenkel nicht unbedingt für einen Hund von 25-35kg geeignet ist und haben uns kurzerhand auf einem Messestand eine Showleine aus Leder gekauft, die weicher und noch dazu etwas dicker ist. Es gibt so viele Varianten, Farben, Formen und Längen. Sodass jeder selbst entscheiden muss, mit was er am besten umgehen kann. Wichtig ist, dass die Leine nicht zu sehr vom Hund ablenkt. Die Farben sollten sich im Idealfall in dem Fell des Hundes wiederfinden. Aus diesem Grund hat Ella ein schwarzes Halsband und eine schwarze Leine. Außerdem sollte die Dicke der Leine, der Größe des Hundes entsprechend sein aber dennoch seinem Gewicht standhalten können.

 

  • die Verpflegung.

Sofern Ella noch nichts zum Frühstück bekommen hat, wird für jeden von uns eine Brotdose eingepackt. Ella bekommt ihre und ich meine. Einen Trinknapf noch und eine Wasserflasche für mich und dann haben wir es auch schon geschafft. Das Auto ist gepackt und ab geht die Fahrt.

 

Drückt uns die Daumen!

Wir melden uns am Montag J

 

Liebe Grüße 

ella und ich. ❤️

 

 

 

PS: Ich übernehme keine Garantie, dass ich an alles gedacht habe ;)   

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